Jeder spürt es. Die dunklen Kräfte haben dieser Tage ordentlich angezogen. Die Angst und der Druck im Kollektiv nimmt zu. Der Herbst wird nicht einfach.
Deshalb ist es mir eine große Freude und eine besondere Ehre zu verkünden, dass der renommierte Odenwälder Gesundheits-Experte Dr. Morpheus-Ludwig Brain ab sofort regelmäßig in der Feinbeckerei seine Sprechstunde abhalten wird. Die genauen Sprechstundenzeiten werden noch bekannt gegeben. Sie können sich derweil mit sämtlichen Fragen und Sorgen vertrauensvoll an Dr. Brain wenden. Er ist sehr kompetent und einfühlsam.

Kompetent und hot äh einfühlsam: Dr. Brain in seiner oberbayrischen Praxis.

Sprechstunde am 11.11. 2021 – Was hilft gegen akute Angst?

Gustaff Maler-Würfel (52, Stier AC Krebs) aus Stöibelfingen an der Rüch fragt:
Hallo Dr. Brain, ich halte es seit Samhain (31.10. Anm. der Redaktion) kaum noch aus. Die Angst und Panik im Kollektiv hat so stark zugenommen. Wie gehe ich als feinfühliger Mensch damit um? Auch fürchte ich mich immer mehr vor der Aggression meiner Mitmenschen. Ich habe das Gefühl alles eskaliert gerade. Ich will eigentlich gar nicht mehr vor die Tür, aus Angst, was mir dort draußen in der Irrenanstalt an Angriffen begegnen könnte. Ich verspüre seit einigen Tagen eine diffuse aber akute Angst. Haben Sie einen Rat für mich, was ich dagegen tun kann?

Anwort von Dr. Morpheus-Ludwig Brain:
Lieber Herr Maler-Würfel. Da habe ich einen ganz praktischen Tip für Sie: Singen Sie regelmässig. Denn Sie müssen wissen: Es ist unmöglich gleichzeitig zu singen und Angst zu haben! Beides parallel geht schlicht und einfach von der menschlichen Hirnarchitektur her nicht, so die Erkenntnis der modernen Hirnforschung. Im Moment des Singens ist das Angstzentrum in Ihrem Gehirn blockiert. Übrigens: Mein mein hochgeschätzer Kollege und Doppelkopfkumpel der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther bezeichnet Singen sogar als die „Optimalnutzung des Gehirns“ für Jung umd Alt. Probieren Sie es einfach aus. Singen Sie sich durch den dunklen Herbst. Ich verspreche Ihnen, die Angst wird keinen Chance haben bei Ihnen anzudocken, zumindest nicht im Moment des Singens. Am besten singen sie also ab jetzt ununterbrochen. Egal was andere von Ihnen denken. Pfeifen und vor sich hin summen geht zur Not auch.
Tschüssi, Ihr M.-L. Brain

Weiterführende Links:

Singen macht glücklich und gesund (Bayern 1)
Vortrag von Gerald Hüther über Singen und Menschwerdung (Youtube)