Sieben Typen müssen jeder für sich sieben Tage in Schwedens Wildnis überleben und dürfen nur sieben Gegenstände mitnehmen. Dabei dokumentieren sie ihren Alltag selbst mit der Kamera und müssen diverse Aufgaben lösen, wie z.B. Feuer mit einem Feuerbohrer machen. Wer es nicht mehr aushält, kann sich per Notfallhandy jederzeit rausholen lassen.

Irgendwie hatte der Youtube-Algorithmus den richtigen Riecher, dass mir das taugen könnte. Und so wars dann auch. Die Youtube-Serie „7 vs. Wild“ hat mir in den letzten Wochen richtig Spaß gemacht.

Zum einen lernt man selbst einige neue Outdoorskills, zum anderen ist es spannend mitzuerleben, wie unterschiedlich die Teilnehmer ihre Situation meistern und vor allem sich darin über die Zeit entwickeln.

Chris kämpft zunächst eher mit Hunger und Langeweile, Fabio (nur mit Feuerstahl und Messer gestartet) mit den kalten Nächten ohne Schlafsack, Martin wiederum mit der eigenen Psyche in der Isolation. Fritz, der Initiator, zieht einfach sein crazy Ding durch und sorgt für einige Lacher (DYI-Unterhose). Und Niklas, der zu Beginn eigentlich gleich unglücklich ausgeschieden ist, macht trotzdem weiter und statt Survival einfach mal eine Wellnesswoche inkl. russischer Schwitzhütte.

Menschlich fand ich alle ursympatische Charaktere, denen ich 16 Folgen lang gerne zuschaut bei ihrem Überlebensabenteuer in der schwedischen Natur. Filmisch war das Ganze angenehm roh gehalten und trotzdem dank des hervorragenden Schnitts größtenteils spannend zu schauen. Die Niklas-Folge hat mich zu Ende hin auch noch mal besonders positiv überrascht und verrät auch nicht zu viel über die vorherigen, da sie ein Special über seine 7-Tage-Erfahrung ist. Die anderen Episoden zeigen jeweils einen Zusammenschnitt von allen Kandidaten pro Tag. Feines Projekt, gößten Respekt an alle Teilnehmer und die Macher. Hier gehts los mit Folge 1 oder wie einer der sympathischsten sieben Wilden sagen würde:

Hyped! Bock! ANGRIFF!

Fabio, Seven vs. Wild