Sein, aber fein.

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EGCWDA: Mr. Deeds vor Gericht –Teil 1

So. Wir eröffnen die Erste Gary Cooper-Woche der Anständigkeit (EGCWDA) mit einem Blick auf den wundervollen Mr. Deeds geht in die Stadt (US 1936). Cooper spielt darin den vertrauensseligen und gutmütigen Kleinstädter Longfellow Deeds. Durch ein Erbe zu viel Geld gekommen, versucht er seinem Herzen folgend das beste damit zu machen, z.B. gründet er eine Hilfsorganisation, um die Not verarmter Farmer zu lindern. Doch Deeds reinherzige Motive und seine anderen „seltsamen Marotten“ bringen schnell eine Reihe von Widersachern gegen ihn auf. Interessant. Wie in The Fountainhead landet Coopers Charakter am Ende in einem Gerichtssaal.

Wir brauchen mehr Garycooperianismus!

Ups, eben erst fällt mir auf, dass die Überschrift ja total nach ideologisch verengter Aktivismus-Agenda klingt. Und solcherlei dogmatisches Gebaren – egal welcher Couleur – ist weder schön, noch gut noch wahr und schon gar nicht fein und sollte daher tunlichst vermieden werden. Aber das dürfte ja allgemein bekannt sein, zumindest den Lesern und Leserinnen dieses Blogs.

Dr. Brains Sprechstunde: Das hilft gegen akute Angst

Jeder spürt es. Die dunklen Kräfte haben dieser Tage ordentlich angezogen. Die Angst und der Druck im Kollektiv nimmt zu. Der Herbst wird nicht einfach.
Deshalb ist es mir eine große Freude und eine besondere Ehre zu verkünden, dass der renommierte Odenwälder Gesundheits-Experte Dr. Morpheus-Ludwig Brain ab sofort regelmäßig in der Feinbeckerei seine Sprechstunde abhalten wird. Die genauen Sprechstundenzeiten werden noch bekannt gegeben. Sie können sich derweil mit sämtlichen Fragen und Sorgen vertrauensvoll an Dr. Brain wenden. Er ist sehr kompetent und einfühlsam.

Kompetent und hot äh einfühlsam: Dr. Brain in seiner oberbayrischen Praxis.

Herbstspaziergang

Heute ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich den Herbst mag und wie dankbar ich bin, in einer Region der Erde zu leben, wo es VIER Jahreszeiten gibt und jede ist auf ihre Art schön und besitzt neben der äußeren eine innere Qualität, die mit dem seelischen Erleben in Beziehung steht.

Die Brennessel: Eine wehrhafte Heilpflanze

Ich will schon ewig über die Brennessel schreiben. Denn die Ursprungsidee dieses Blogs ist ja das Augenmerk auf feines Sein (note to self) zu richten und in der Hinsicht ist die Urtica definitiv kein Low Performer. Im Gegenteil, die unscheinbare, oft als Unkraut abgewertete Pflanze kann einiges und deshalb möchte ich sie hier endlich mal vorstellen und gebührend abfeiern. Und welch eine schöne Synchronizität. Eben erfahre ich durch Recherche für diesen Beitrag: Die Brennessel ist zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt worden. Herzlichen Glückwunsch! Sowas von verdient. Aber nun ist es allerhöchste Zeit, meinen Begeisterungssturm substanziell mit ein paar Argumenten zu unterfüttern. Füttern ist da gleich ein gutes Stichwort.

Der schlamperte Arzneimittel-Riese schludert (scho´wieda)

Die Experten beschwichtigen (scho´wieda). Und ich als sebsternannte Nicht-Expertin lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf, auch und geradewegs in die rechte Gehirnhälfte. Scho´wieda? Jawoll. Also los gehts. Was ist eigentlich los?

Pfizer ist für ungenaue Daten in der Zulassungsstudie seines im Dezember 2020 zugelassenen Arzneimittels „Comirnaty“ verantwortlich. Das berichtete dieser Tage das British Medical Journal und bezieht sich dabei auf die Aussagen der Whistleblowerin Brook Jackson. Diese arbeitete im September 2020 für Ventavia, eines von mehreren Sub-Unternehmen, welches Probanden-Daten für die Phase-III-Studie von „Comirnaty“ erhob. Auch deutsche Medien berichteten von „Unregelmässigkeiten“ bzw. der „Schluderei“ des Arzneimittelriesen.

Wie wirklich ist die Wirk(sam)lichkeit?

Was ist Wirklichkeit? Schlägt man einem Klassiker der Kommunikations-psychologie auf, dann heißt die Antwort: „Die Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation.“ So der erste Satz in Paul Watzlawicks Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Weiter im Vorwort führt der Autor aus, dass eine Vielzahl von Wirklichkeiten existiere, die z.T. komplett widersprüchlich sein könnten. Sie alle seien das Ergebnis von Kommunikation, nicht aber objektive Wahrheit. Daher sei der Glaube, dass die eigene Sicht DIE EINZIG WAHRE WIRKLICHKEIT sei, ein bedenklicher Wahn. Gefährlich werde es allerdings, wenn sich zu diesem Wahn eine messianische Berufung geselle. Mit dem beflissenen Ziel, all jene zu bekehren, die es sich „anmaßen“, nicht die einzig wahre Wirklichkeit, die man selbst erkannt hat, anzunehmen.

Male – Female Harmony

Es braucht manchmal nur so wenig. Eine Frauenstimme. Eine Männerstimme. Und wenn sie matchen und die richtigen Harmonien treffen ist das Ergebnis wie nicht von dieser Welt. Dieser Beitrag ist eine Sammlung zeitlos schöner Male/Female-Duette (Ja gut, auch Triette im Fall von Peter, Paul und Mary) und wird immer mal wieder ergänzt, wenn ich etwas passendes entdecke.

Doc und Marty in 2021

GREAT SCOTT! Was für ein wunderbarer Schnappschuss von zwei absoluten Helden meiner Kindheit. Das Foto ging zwar schon im Frühjahr 2021 um die digitale Welt, aber da ich ja nur noch Gelengenheitsnerd und auch aus dem ganzen Instakram raus bin, hab ich das wohl verpasst. Egal. Denn heute hat mich die Wärme und Vertrautheit, die mit bestimmt 1.21 Gigawatts aus diesem Foto strahlt, zum absolut richtigen Zeitpunkt erreicht. Irgendwie schön auch zu wissen, dass die beiden 2021 noch immer da sind.

Feine Sache: Der „Caffè Sospeso“

Ich finde es in dieser spannungsreichen Zeit wichtiger denn je, das Positive, oder sagen wir lieber das Aufbauende zu stärken. Sozusagen jener dunklen Negativitätswolke, die uns seit eineinhalb Jahren umhüllt, etwas entgegen zu setzen. Dabei geht es mir nicht darum, gegen das was gerade ist, anzukämpfen, sondern darum, ein wenig Gewicht auf die andere Seite der Waagschale zu packen, egal wie gering dieser Beitrag sein mag. Wenn also wie aktuell Trennung, Spaltung und Mißtrauen vorherrschen, die Werte Verbindung, Wohlwollen und Nächstenliebe zu stärken. Und zwar ganz konkret, handlungsbezogen, in meinem unmittelbaren Alltag.

Eine wunderbar niederschwellige und effektive Möglichkeit, ist für mich aktuell der der „Caffè Sospeso“. Der aufgeschobene Kaffee. Heißt, ich kaufe beim Bäcker oder an der Tanke einen Kaffee oder Cappucchino, aber nicht für mich, sondern für denjenigen, der nach mir kommt und einen Kaffee oder Cappuchino zum Mitnehmen bestellt.

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