Sein, aber fein.

Kategorie: Gesellschaft Seite 1 von 2

KW-System Umsturz?

Ich hatte heute morgen eine Idee. Und zwar fände ich es gut und vor allem zeitgemäß, wenn wir das altmodische Kalenderwochen-Zähl-System, in dem wir uns bisher durch das Jahr gehangelt haben, ein wenig „erneuern“ würden. Bisher war es ja so, dass wir die Kalenderwochen vor allem im Geschäftigkeits-Kontext stumpf und trocken einfach nacheinander abgezählt haben. KW 1 bis KW52. Gähn… Bei der Methode geht höchstens Graf Zahl einer ab. Mir und ich projeziere auch der Mehrheit der Bevölkerung sicher nicht.

Zwei Neujahrsansprachen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Neujahrsansprache von SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz

Die eine stammt vom Olaf Scholz, dem Mann ohne Gedächntnis“, der diesen Herbst trotz seiner offensichtlichen Verwicklung in Finanz- und Wirtschaftsskandale zum amtierenden deutschen Bundeskanzler erkoren wurde.

Ich habe keine eigene Erinnerung…Ich habe keine detaillierte Erinnerung

Olaf Scholz, IM CUM-EX UnTERSUCHUNGSAUSSCHUSS

Dem Anschein nach hat Scholz aber nicht nur ein phänomenal schlechtes Gedächtnis – mehr als 20 Mal hätte sich Scholz allein im öffentlichen Teil des Untersuchungsausschusses nicht mehr erinnert, scheibt die Süddeutsche Zeitung – sondern auch eine gestörte Wahrnehmungsfähigkeit. Denn in seiner Neujahrsansprache an das deutsche Volk behauptet der amtierende Bundeskanzler (nach einer interessanten Rechts-Links-Kopf-Neigung bei Minute 1:20) es gäbe derzeit keine Spaltung im Land.

Immer mehr Menschen leben und sterben mit/an/als Apparate(n).

Meine zugegeben nicht ganz dystopiefreie Gegenwarts-Diagnose sowie Zukunftprognose. Aber ich finde in der längsten Nacht des Jahres kann man endlich auch mal ganz ungeniert die dunklen Themen anschneiden. Wie beispielsweise die Frage, ob eine menschenwürdiges Leben in unserer heutigen Gesellschaft noch möglich ist.

Wer nach diesem Beitrag extrem down oder auch nur leicht beunruhigt sein sollte, dem sei zur Linderung seiner Beschwerden folgendes empfohlen. Zunächst gilt: Keine Panik. Dann 2 x täglich für mindestes drei Tage Gurkitier morgens und abends auditiv einnehmen. Zusätzlich empfielt sich das Betrachten einer Gurkitier-Darstellung. Abwechselnd mit dem linken, dann mit den rechten Auge usw. und das ganze so lange, bis einen jemand sichtlich fassungslos fragt, was man da gerade mache… Das synchronisiert die beiden Gehirnhälften und stärkt Eigen- und Frohsinn, was nie verkehrt sein kann. Optimal wäre, wenn die Gurkitierdarstellung etwa die doppelte Größe eines Glas GT 1700 Coupé aufweisen würde. Aber für den Erfolg der Methode funktionieren auch unwesentlich kleinere, sowie wesentlich größere Abbildungen ausgezeichnet.

Die Gurkitier-Methode oder auch G-Tierapie ist von Dr. Moprheus Ludwig Brain entwickelt, geprüft und empirisch legt. Sie hilft bei fast allem gegen fast alles. Bild: Netzfund

Feine Sache:Telefonstreiche

Gute Telefonstreiche gibts heute viel zu selten. Schade eigentlich. Hier ein paar zeitlose Klassiker.

Dr. Brains Sprechstunde #2: Was hilft gegen Karl Lauterbach?

Hallo Dr. Brain,
mein Name ist Pipilotta Ratz aus Egitarrenhausen an der Laar. Ich bin Fisch Aszendent Widder und daher eigentlich eine sehr stabile und zuversichtliche Zeitgenossin. Trotzdem ist mein inneres Gleichgewicht momentan ziemlich erschüttert. Ich frage mich, wie ich damit umgehen soll, dass ein offensichtlicher Profilneurotiker wie Karl Lauterbach nun ein so hohes politisches Amt in Deutschland bekleidet. Mir persönlich ist der Herr der Fliegen in den letzten beiden Jahren vor allem durch hsyterische Panikmache, schlechten Kleidergeschmack sowie schwere fachliche Unkenntnis aufgefallen.

EGCWDA: Mr. Deeds vor Gericht –Teil 1

So. Wir eröffnen die Erste Gary Cooper-Woche der Anständigkeit (EGCWDA) mit einem Blick auf den wundervollen Mr. Deeds geht in die Stadt (US 1936). Cooper spielt darin den vertrauensseligen und gutmütigen Kleinstädter Longfellow Deeds. Durch ein Erbe zu viel Geld gekommen, versucht er seinem Herzen folgend das beste damit zu machen, z.B. gründet er eine Hilfsorganisation, um die Not verarmter Farmer zu lindern. Doch Deeds reinherzige Motive und seine anderen „seltsamen Marotten“ bringen schnell eine Reihe von Widersachern gegen ihn auf. Interessant. Wie in The Fountainhead landet Coopers Charakter am Ende in einem Gerichtssaal.

Wir brauchen mehr Garycooperianismus!

Ups, eben erst fällt mir auf, dass die Überschrift ja total nach ideologisch verengter Aktivismus-Agenda klingt. Und solcherlei dogmatisches Gebaren – egal welcher Couleur – ist weder schön, noch gut noch wahr und schon gar nicht fein und sollte daher tunlichst vermieden werden. Aber das dürfte ja allgemein bekannt sein, zumindest den Lesern und Leserinnen dieses Blogs.

Der schlamperte Arzneimittel-Riese schludert (scho´wieda)

Die Experten beschwichtigen (scho´wieda). Und ich als sebsternannte Nicht-Expertin lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf, auch und geradewegs in die rechte Gehirnhälfte. Scho´wieda? Jawoll. Also los gehts. Was ist eigentlich los?

Pfizer ist für ungenaue Daten in der Zulassungsstudie seines im Dezember 2020 zugelassenen Arzneimittels „Comirnaty“ verantwortlich. Das berichtete dieser Tage das British Medical Journal und bezieht sich dabei auf die Aussagen der Whistleblowerin Brook Jackson. Diese arbeitete im September 2020 für Ventavia, eines von mehreren Sub-Unternehmen, welches Probanden-Daten für die Phase-III-Studie von „Comirnaty“ erhob. Auch deutsche Medien berichteten von „Unregelmässigkeiten“ bzw. der „Schluderei“ des Arzneimittelriesen.

Wie wirklich ist die Wirk(sam)lichkeit?

Was ist Wirklichkeit? Schlägt man einem Klassiker der Kommunikations-psychologie auf, dann heißt die Antwort: „Die Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation.“ So der erste Satz in Paul Watzlawicks Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Weiter im Vorwort führt der Autor aus, dass eine Vielzahl von Wirklichkeiten existiere, die z.T. komplett widersprüchlich sein könnten. Sie alle seien das Ergebnis von Kommunikation, nicht aber objektive Wahrheit. Daher sei der Glaube, dass die eigene Sicht DIE EINZIG WAHRE WIRKLICHKEIT sei, ein bedenklicher Wahn. Gefährlich werde es allerdings, wenn sich zu diesem Wahn eine messianische Berufung geselle. Mit dem beflissenen Ziel, all jene zu bekehren, die es sich „anmaßen“, nicht die einzig wahre Wirklichkeit, die man selbst erkannt hat, anzunehmen.

Feine Sache: Der „Caffè Sospeso“

Ich finde es in dieser spannungsreichen Zeit wichtiger denn je, das Positive, oder sagen wir lieber das Aufbauende zu stärken. Sozusagen jener dunklen Negativitätswolke, die uns seit eineinhalb Jahren umhüllt, etwas entgegen zu setzen. Dabei geht es mir nicht darum, gegen das was gerade ist, anzukämpfen, sondern darum, ein wenig Gewicht auf die andere Seite der Waagschale zu packen, egal wie gering dieser Beitrag sein mag. Wenn also wie aktuell Trennung, Spaltung und Mißtrauen vorherrschen, die Werte Verbindung, Wohlwollen und Nächstenliebe zu stärken. Und zwar ganz konkret, handlungsbezogen, in meinem unmittelbaren Alltag.

Eine wunderbar niederschwellige und effektive Möglichkeit, ist für mich aktuell der der „Caffè Sospeso“. Der aufgeschobene Kaffee. Heißt, ich kaufe beim Bäcker oder an der Tanke einen Kaffee oder Cappucchino, aber nicht für mich, sondern für denjenigen, der nach mir kommt und einen Kaffee oder Cappuchino zum Mitnehmen bestellt.

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