Sein, aber fein.

Kategorie: Gesellschaft Seite 2 von 3

Dr. Brains Sprechstunde #2: Was hilft gegen Karl Lauterbach?

Hallo Dr. Brain,
mein Name ist Pipilotta Ratz aus Egitarrenhausen an der Laar. Ich bin Fisch Aszendent Widder und daher eigentlich eine sehr stabile und zuversichtliche Zeitgenossin. Trotzdem ist mein inneres Gleichgewicht momentan ziemlich erschüttert. Ich frage mich, wie ich damit umgehen soll, dass ein offensichtlicher Profilneurotiker wie Karl Lauterbach nun ein so hohes politisches Amt in Deutschland bekleidet. Mir persönlich ist der Herr der Fliegen in den letzten beiden Jahren vor allem durch hsyterische Panikmache, schlechten Kleidergeschmack sowie schwere fachliche Unkenntnis aufgefallen.

EGCWDA: Mr. Deeds vor Gericht –Teil 1

So. Wir eröffnen die Erste Gary Cooper-Woche der Anständigkeit (EGCWDA) mit einem Blick auf den wundervollen Mr. Deeds geht in die Stadt (US 1936). Cooper spielt darin den vertrauensseligen und gutmütigen Kleinstädter Longfellow Deeds. Durch ein Erbe zu viel Geld gekommen, versucht er seinem Herzen folgend das beste damit zu machen, z.B. gründet er eine Hilfsorganisation, um die Not verarmter Farmer zu lindern. Doch Deeds reinherzige Motive und seine anderen „seltsamen Marotten“ bringen schnell eine Reihe von Widersachern gegen ihn auf. Interessant. Wie in The Fountainhead landet Coopers Charakter am Ende in einem Gerichtssaal.

Wir brauchen mehr Garycooperianismus!

Ups, eben erst fällt mir auf, dass die Überschrift ja total nach ideologisch verengter Aktivismus-Agenda klingt. Und solcherlei dogmatisches Gebaren – egal welcher Couleur – ist weder schön, noch gut noch wahr und schon gar nicht fein und sollte daher tunlichst vermieden werden. Aber das dürfte ja allgemein bekannt sein, zumindest den Lesern und Leserinnen dieses Blogs.

Der schlamperte Arzneimittel-Riese schludert (scho´wieda)

Die Experten beschwichtigen (scho´wieda). Und ich als sebsternannte Nicht-Expertin lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf, auch und geradewegs in die rechte Gehirnhälfte. Scho´wieda? Jawoll. Also los gehts. Was ist eigentlich los?

Pfizer ist für ungenaue Daten in der Zulassungsstudie seines im Dezember 2020 zugelassenen Arzneimittels „Comirnaty“ verantwortlich. Das berichtete dieser Tage das British Medical Journal und bezieht sich dabei auf die Aussagen der Whistleblowerin Brook Jackson. Diese arbeitete im September 2020 für Ventavia, eines von mehreren Sub-Unternehmen, welches Probanden-Daten für die Phase-III-Studie von „Comirnaty“ erhob. Auch deutsche Medien berichteten von „Unregelmässigkeiten“ bzw. der „Schluderei“ des Arzneimittelriesen.

Wie wirklich ist die Wirk(sam)lichkeit?

Was ist Wirklichkeit? Schlägt man einem Klassiker der Kommunikations-psychologie auf, dann heißt die Antwort: „Die Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation.“ So der erste Satz in Paul Watzlawicks Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Weiter im Vorwort führt der Autor aus, dass eine Vielzahl von Wirklichkeiten existiere, die z.T. komplett widersprüchlich sein könnten. Sie alle seien das Ergebnis von Kommunikation, nicht aber objektive Wahrheit. Daher sei der Glaube, dass die eigene Sicht DIE EINZIG WAHRE WIRKLICHKEIT sei, ein bedenklicher Wahn. Gefährlich werde es allerdings, wenn sich zu diesem Wahn eine messianische Berufung geselle. Mit dem beflissenen Ziel, all jene zu bekehren, die es sich „anmaßen“, nicht die einzig wahre Wirklichkeit, die man selbst erkannt hat, anzunehmen.

Feine Sache: Der „Caffè Sospeso“

Ich finde es in dieser spannungsreichen Zeit wichtiger denn je, das Positive, oder sagen wir lieber das Aufbauende zu stärken. Sozusagen jener dunklen Negativitätswolke, die uns seit eineinhalb Jahren umhüllt, etwas entgegen zu setzen. Dabei geht es mir nicht darum, gegen das was gerade ist, anzukämpfen, sondern darum, ein wenig Gewicht auf die andere Seite der Waagschale zu packen, egal wie gering dieser Beitrag sein mag. Wenn also wie aktuell Trennung, Spaltung und Mißtrauen vorherrschen, die Werte Verbindung, Wohlwollen und Nächstenliebe zu stärken. Und zwar ganz konkret, handlungsbezogen, in meinem unmittelbaren Alltag.

Eine wunderbar niederschwellige und effektive Möglichkeit, ist für mich aktuell der der „Caffè Sospeso“. Der aufgeschobene Kaffee. Heißt, ich kaufe beim Bäcker oder an der Tanke einen Kaffee oder Cappucchino, aber nicht für mich, sondern für denjenigen, der nach mir kommt und einen Kaffee oder Cappuchino zum Mitnehmen bestellt.

Desiderata

Das folgende Prosa-Gedicht auch als „Lebensregel von Baltimore“ oder „Desiderata“ bekannt, hat der amerikanische Rechtsanwalt und Schriftsteller Max Ehrmann im Jahr 1927 verfasst. Ich habe es eben endeckt, finde es wunderschön in seiner sprachlichen Klarheit und inhaltlich hilfreich für die Frage, nach welchen Werten man sein Leben ausrichten sollte. Darum teile ich es hier ohne weiteren Kommentar:

Unter welcher Flagge segelst du?

Mir wurde neulich die Frage gestellt, welche drei Worte bzw. welche Werte auf meiner Flagge stehen würden, unter der ich (aktuell bzw. grundsätzlich) durchs Leben segele. Ich finde das eine sehr gute Frage in Zeiten, wo täglich wechselnde Zahlenwerte in den Nachrichten scheinbar die einzig geltenden Werte sind. Über nichts anderes wird diskutiert. Das ist erbärmlich.

Ja die Zahlen… Auch eine besonders fragwürdige Entwicklung der letzten Jahrzehnte in meinen Augen. Das einseitige Starren auf „Die Zahlen“. Zahlen, deren Vortrag den Vortragenden mit Seriosität und Sachverstand glänzen lässt und die in der Regel viel zu wenig hinterfragt werden. Zahlen ohne Einbettung in einen Kontext, ohne ganzheitliche Betrachtung. Zahlen, die in ihrem Gewand der absoluten Rationalität mehr Verwirrung als Aufklärung beim Zuhörenden stiften (sollen) und ein Machtgefälle erhalten (sollen). Es ist 6 Jahre her, das ich meine Kritik an dieser Einseitigkeit in eine kleine Animation ventiliert habe. Ich finde sie nach wie vor angebracht.

Zaubern mit Zahlen oder Schwarze PR-Mathemagik

AUSGANGSFRAGE:

Besteht unsere Sonne aus grünen und roten Gummibärchen (Hypothese von Lieblings-Schwager. Dieser bezieht sich auf angebliche NASA-Daten, welche er – nachdem er „Love Island“* geschaut hat – von seinen weißen Kacheln im Badezimmer „abliest“. Die „Daten“ sind möglicherweise mit Zaubertinte geschrieben, da nicht sichtbar für Dritte. Soviel zur Seriosität/Vertrauenswürdigkeit der Quelle) und/oder beträgt die absolute Wirksamkeit des BIONTECH-Impfstoffes Comirnaty (BNT162b2) nur etwa 0,7% statt , der von den Medien wiederholt verlautbarten 95% Wirksamkeit, ohne die wichtige Information zu kommunizieren, dass es hierbei um die relative Wirksamkeit handelt, welche die weniger gewichtige ist?

ROHDATEN BIONTECH

„BNT162b2 zeigt in der primären Endpunktanalyse 28 Tage nach der ersten Impfung eine 95%ige Wirksamkeit gegen COVID-19; insgesamt traten 170 bestätigte COVID-19-Fälle auf, mit 162 Fällen in der Placebogruppe und 8 Fällen in der Impfstoffgruppe“

Zeitqualität: Wegschauen kostet immer mehr Energie

Meine Wahrnehmung ist, dass momentan alles an die Oberfläche kommt. Alles was schon sehr lange spürbar war, zumindest für die feinsinnigeren Naturen unter uns – die „Sensibelchen“. Dieses jahrzehntelang schwer zu greifende Empfinden, dass mit dem System, in welches wir hineinsozialisiert wurden etwas nicht stimmt – und zwar grundsätzlich nicht – wird für mich seit Monaten zunehmende Gewissheit. Ich erlebe es momentan so, dass bisher verdrängte, abgespaltene, unangenehme Inhalte ins Bewusstsein der Masse drängen und dabei mit einem Wahnsinnsdruck und zunehmender Geschwindigkeit aus den Tiefen nach oben strömen.

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