Sein, aber fein.

Kategorie: Natur

„7 vs. Wild“ auf Youtube

Sieben Typen müssen jeder für sich sieben Tage in Schwedens Wildnis überleben und dürfen nur sieben Gegenstände mitnehmen. Dabei dokumentieren sie ihren Alltag selbst mit der Kamera und müssen diverse Aufgaben lösen, wie z.B. Feuer mit einem Feuerbohrer machen. Wer es nicht mehr aushält, kann sich per Notfallhandy jederzeit rausholen lassen.

Irgendwie hatte der Youtube-Algorithmus den richtigen Riecher, dass mir das taugen könnte. Und so wars dann auch. Die Youtube-Serie „7 vs. Wild“ hat mir in den letzten Wochen richtig Spaß gemacht.

Herbstspaziergang

Heute ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich den Herbst mag und wie dankbar ich bin, in einer Region der Erde zu leben, wo es VIER Jahreszeiten gibt und jede ist auf ihre Art schön und besitzt neben der äußeren eine innere Qualität, die mit dem seelischen Erleben in Beziehung steht.

Die Brennnessel: Eine wehrhafte Heilpflanze

Ich will schon ewig über die Brennnessel schreiben. Denn die Ursprungsidee dieses Blogs ist ja das Augenmerk auf feines Sein (note to self) zu richten und in der Hinsicht ist die Urtica definitiv kein Low Performer. Im Gegenteil, die unscheinbare, oft als Unkraut abgewertete Pflanze kann einiges und deshalb möchte ich sie hier endlich mal vorstellen und gebührend abfeiern. Und welch eine schöne Synchronizität. Eben erfahre ich durch Recherche für diesen Beitrag: Die Brennnessel ist zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt worden. Herzlichen Glückwunsch! Sowas von verdient. Aber nun ist es allerhöchste Zeit, meinen Begeisterungssturm substanziell mit ein paar Argumenten zu unterfüttern. Füttern ist da gleich ein gutes Stichwort.

Feine Sache: Wackelaugen

Keine Frage: Wackelaugen gehören zu den Top Ten der Liste Die feinsten Erfindungen der Menschheit. Natürlich stelle ich solch eine großspurige Aussage nicht einfach in den Raum, ohne sogleich den dazugehörigen empirischen Beweis dafür zu liefern. Es ist so: Wackelaugen – insbesondere selbstklebende – machen einfach alles was ist, (noch) besser. Alles. Ausnahmslos. Keine Frage. Keine Diskussion. Alles. Immerzu. Besser. Es ist quasi ein Naturgesetz, das die Wissenschaft nur noch nicht entdeckt hat. Aber es gilt trotzdem. Und zwar überall im Universum, für alle Ewigkeit.

Feine Sache: Wasser

Es gibt kaum einen anderen Ort, wo ich so zur Ruhe kommen kann wie an einem Gewässer – ob fließend oder stehend spielt dabei keine Rolle. Hauptsache Wasser. Und gerade in dieser aufgepeitschen Zeit bin ich sehr dankbar, gleich zwei wunderschöne Weiher in unmittelbarer Nähe zu haben.

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Den größeren von beiden – einen Kiesweiher – mag ich an kalt-grauen Sommertagen, von denen es heuer ja nicht wenige gibt, besonders. Normalerweise herrscht hier im Sommer reger Badebetrieb und Partystimmung, perfekt für ein Feierabendschwimmen.

An den kalten Sommertagen hingegen ist hier kaum jemand unterwegs, außer vereinzelten Joggern, Hundebesitzern oder ein paar Familien mit spielenden Kindern. Dann verbreitet der Ort eine völlig andere Stimmung. Leise, aber nicht unbelebt. Friedlich. Einfach gut, um wieder bei sich selber anzukommen.

Und dass Wasser eh eine feine Sache ist, ist ja nix neues.

High Five mit Schwebfliege am Inn

Heute am Feiertag war ich wandern an der Innleite in der Nähe von Mühldorf. Ich war zunächst total überrascht und überwältigt davon, wie WILD und URSPRÜNGLICH schön die Natur hier ist. Umgefallene vermooste Bäume. Saftiges Grün, dazu plätscherten von überall her kleine Wasserläufe und Rinnsale. Es waren nicht besonders viele Wanderer unterwegs. Hier und da überholten mich ein paar Radfahrer von hinten und grüßten freundlich, wenn ich den Weg freigab.

Überall plätschern kleine Wasserläufe den Hang herab.

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