Die Feinbeckerei

Sein, aber fein.

„7 vs. Wild“ auf Youtube

Sieben Typen müssen jeder für sich sieben Tage in Schwedens Wildnis überleben und dürfen nur sieben Gegenstände mitnehmen. Dabei dokumentieren sie ihren Alltag selbst mit der Kamera und müssen diverse Aufgaben lösen, wie z.B. Feuer mit einem Feuerbohrer machen. Wer es nicht mehr aushält, kann sich per Notfallhandy jederzeit rausholen lassen.

Irgendwie hatte der Youtube-Algorithmus den richtigen Riecher, dass mir das taugen könnte. Und so wars dann auch. Die Youtube-Serie „7 vs. Wild“ hat mir in den letzten Wochen richtig Spaß gemacht.

Immer mehr Menschen leben und sterben mit/an/als Apparate(n).

Meine zugegeben nicht ganz dystopiefreie Gegenwarts-Diagnose sowie Zukunftprognose. Aber ich finde in der längsten Nacht des Jahres kann man endlich auch mal ganz ungeniert die dunklen Themen anschneiden. Wie beispielsweise die Frage, ob eine menschenwürdiges Leben in unserer heutigen Gesellschaft noch möglich ist.

Wer nach diesem Beitrag extrem down oder auch nur leicht beunruhigt sein sollte, dem sei zur Linderung seiner Beschwerden folgendes empfohlen. Zunächst gilt: Keine Panik. Dann 2 x täglich für mindestes drei Tage Gurkitier morgens und abends auditiv einnehmen. Zusätzlich empfielt sich das Betrachten einer Gurkitier-Darstellung. Abwechselnd mit dem linken, dann mit den rechten Auge usw. und das ganze so lange, bis einen jemand sichtlich fassungslos fragt, was man da gerade mache… Das synchronisiert die beiden Gehirnhälften und stärkt Eigen- und Frohsinn, was nie verkehrt sein kann. Optimal wäre, wenn die Gurkitierdarstellung etwa die doppelte Größe eines Glas GT 1700 Coupé aufweisen würde. Aber für den Erfolg der Methode funktionieren auch unwesentlich kleinere, sowie wesentlich größere Abbildungen ausgezeichnet.

Die Gurkitier-Methode oder auch G-Tierapie ist von Dr. Moprheus Ludwig Brain entwickelt, geprüft und empirisch legt. Sie hilft bei fast allem gegen fast alles. Bild: Netzfund

Feine Sache:Telefonstreiche

Gute Telefonstreiche gibts heute viel zu selten. Schade eigentlich. Hier ein paar zeitlose Klassiker.

Dr. Brains Sprechstunde #2: Was hilft gegen Karl Lauterbach?

Hallo Dr. Brain,
mein Name ist Pipilotta Ratz aus Egitarrenhausen an der Laar. Ich bin Fisch Aszendent Widder und daher eigentlich eine sehr stabile und zuversichtliche Zeitgenossin. Trotzdem ist mein inneres Gleichgewicht momentan ziemlich erschüttert. Ich frage mich, wie ich damit umgehen soll, dass ein offensichtlicher Profilneurotiker wie Karl Lauterbach nun ein so hohes politisches Amt in Deutschland bekleidet. Mir persönlich ist der Herr der Fliegen in den letzten beiden Jahren vor allem durch hsyterische Panikmache, schlechten Kleidergeschmack sowie schwere fachliche Unkenntnis aufgefallen.

EGCWDA: Mr. Deeds vor Gericht –Teil 1

So. Wir eröffnen die Erste Gary Cooper-Woche der Anständigkeit (EGCWDA) mit einem Blick auf den wundervollen Mr. Deeds geht in die Stadt (US 1936). Cooper spielt darin den vertrauensseligen und gutmütigen Kleinstädter Longfellow Deeds. Durch ein Erbe zu viel Geld gekommen, versucht er seinem Herzen folgend das beste damit zu machen, z.B. gründet er eine Hilfsorganisation, um die Not verarmter Farmer zu lindern. Doch Deeds reinherzige Motive und seine anderen „seltsamen Marotten“ bringen schnell eine Reihe von Widersachern gegen ihn auf. Interessant. Wie in The Fountainhead landet Coopers Charakter am Ende in einem Gerichtssaal.

Wir brauchen mehr Garycooperianismus!

Ups, eben erst fällt mir auf, dass die Überschrift ja total nach ideologisch verengter Aktivismus-Agenda klingt. Und solcherlei dogmatisches Gebaren – egal welcher Couleur – ist weder schön, noch gut noch wahr und schon gar nicht fein und sollte daher tunlichst vermieden werden. Aber das dürfte ja allgemein bekannt sein, zumindest den Lesern und Leserinnen dieses Blogs.

Dr. Brains Sprechstunde #1: Das hilft gegen akute Angst

Jeder spürt es. Die dunklen Kräfte haben dieser Tage ordentlich angezogen. Die Angst und der Druck im Kollektiv nimmt zu. Der Herbst wird nicht einfach.
Deshalb ist es mir eine große Freude und eine besondere Ehre zu verkünden, dass der renommierte Odenwälder Gesundheits-Experte Dr. Morpheus-Ludwig Brain ab sofort regelmäßig in der Feinbeckerei seine Sprechstunde abhalten wird. Die genauen Sprechstundenzeiten werden noch bekannt gegeben. Sie können sich derweil mit sämtlichen Fragen und Sorgen vertrauensvoll an Dr. Brain wenden. Er ist sehr kompetent und einfühlsam.

Kompetent und hot äh einfühlsam: Dr. Brain in seiner oberbayrischen Praxis.

Herbstspaziergang

Heute ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich den Herbst mag und wie dankbar ich bin, in einer Region der Erde zu leben, wo es VIER Jahreszeiten gibt und jede ist auf ihre Art schön und besitzt neben der äußeren eine innere Qualität, die mit dem seelischen Erleben in Beziehung steht.

Die Brennnessel: Eine wehrhafte Heilpflanze

Ich will schon ewig über die Brennnessel schreiben. Denn die Ursprungsidee dieses Blogs ist ja das Augenmerk auf feines Sein (note to self) zu richten und in der Hinsicht ist die Urtica definitiv kein Low Performer. Im Gegenteil, die unscheinbare, oft als Unkraut abgewertete Pflanze kann einiges und deshalb möchte ich sie hier endlich mal vorstellen und gebührend abfeiern. Und welch eine schöne Synchronizität. Eben erfahre ich durch Recherche für diesen Beitrag: Die Brennnessel ist zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt worden. Herzlichen Glückwunsch! Sowas von verdient. Aber nun ist es allerhöchste Zeit, meinen Begeisterungssturm substanziell mit ein paar Argumenten zu unterfüttern. Füttern ist da gleich ein gutes Stichwort.

Der schlamperte Arzneimittel-Riese schludert (scho´wieda)

Die Experten beschwichtigen (scho´wieda). Und ich als sebsternannte Nicht-Expertin lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf, auch und geradewegs in die rechte Gehirnhälfte. Scho´wieda? Jawoll. Also los gehts. Was ist eigentlich los?

Pfizer ist für ungenaue Daten in der Zulassungsstudie seines im Dezember 2020 zugelassenen Arzneimittels „Comirnaty“ verantwortlich. Das berichtete dieser Tage das British Medical Journal und bezieht sich dabei auf die Aussagen der Whistleblowerin Brook Jackson. Diese arbeitete im September 2020 für Ventavia, eines von mehreren Sub-Unternehmen, welches Probanden-Daten für die Phase-III-Studie von „Comirnaty“ erhob. Auch deutsche Medien berichteten von „Unregelmässigkeiten“ bzw. der „Schluderei“ des Arzneimittelriesen.

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